Der erfolgreichste V12 - Motor der Automobilgeschichte
Die Entstehung
| Nach den grandiosen Erfolgen von Jaguar in Le Mans in den Jahren 1953, 1955, 1956 und 1957 wurde es deutlich, dass mit dem betagten Konzept des XK-Motors der Vorsprung nicht mehr lange zu halten sein würde. Vom Antrieb her war Ferrari bereits klar überlegen - den Erfolg von Jaguar machte das hervorragende Gesamtkonzept aus Motor, Fahrwerk und Scheibenbremsen aus. | ||
| Ein V12 musste die Antwort sein. Schon 1955 gab es erste
Überlegungen dazu. Aus einer Kombination von zwei XK-Motoren unter 60 Grad entstand eine
lauffähige Maschine mit 4 obenliegenden, kettengetriebenen Nockenwellen, und einem
Leichtmetall-Kurbelgehäuse, die 1964 auf dem Prüfstand aus 4994 ccm Hubraum über 500 PS
bei 7600 Umdrehungen/min produzierte - ein erfolgversprechender Anfang. Für die praktische Erprobung wurde dieser nur 295 kp wiegende Prototyp in ein ebenbürtiges Fahrzeug eingebaut - das erste und einzig "echte" Exemplar des Jaguar XJ13, das entstand - das aber 1971 bei Werbeaufnahmen völlig zerstört wurde. Später gab es einen Nachbau für das Werksmuseum. |
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| Jaguar XJ13 Le Mans Sports Racer | ||
| Aber Jaguar hatte sich entschlossen, die kostspieligen
Rennaktivitäten aufzugeben. Der aktuelle Jaguar E-Type verlangte geradezu nach einer Maschine wie dem V12. Zusätzliche Ausstattung und vor allem die in den USA erforderlichen Maßnahmen zur Abgasentgiftung hatten aus dem ursprünglich unglaublich schnellen Sportwagen in der Serie 2 ein behäbiges Vehikel werden lassen. Um den V12 straßentauglich und vor allem zu einem vernünftigen Preis herstellbar zu machen, musste dessen Spezifikation jedoch erheblich geändert werden. |
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Stand 20.08.1999